Sonderprogramm "Junges Wohnen": Azubis kaum berücksichtigt
Das Sonderprogramm "Junges Wohnen" geht 2024 in die zweite Förderrunde und soll 2025 fortgeführt werden. Trotz jährlicher Bundesmittel in Höhe von 500 Millionen Euro gibt es Probleme bei der Umsetzung. Der Verband der Kolpinghäuser (VKH) und die Initiative AUSWÄRTS ZUHAUSE begrüßen den Ansatz, kritisieren jedoch die Förderkriterien.
2023 wurden fast ausschließlich studentische Wohnheimplätze gefördert – von 4.176 neuen Plätzen entfielen nur 52 auf Auszubildende. Einrichtungen des Azubi- und Jugendwohnens konnten bisher keine erfolgreichen Anträge stellen.
Haupthindernisse sind der Ausschluss von Kurzzeitwohnen für Azubis und die Zuordnung vieler Einrichtungen zur Kinder- und Jugendhilfe. Der VKH fordert einen uneingeschränkten Zugang zum Programm für diese Einrichtungen und schlägt die Einrichtung einer Bundeskompetenzstelle "Junges Wohnen" vor.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website jugendsozialarbeit.news.