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JAzA und QuABB

Erfolgreicher Dialog zum elektronischen Fehlzeitenmanagement zwischen Berlin und Hessen

Am 7.12. fand ein hessisch-berliner Austausch zum eKlassenbuch WebUntis statt unter der Fragestellung, wie Ausbildungsabbrüche frühzeitig erkannt werden können. Sowohl die Rahel-Hirsch-Schule in Berlin als auch die Werner-von-Siemens-Schule in Wetzlar setzen dieses digitale Tool zur Erfassung der Anwesenheiten ein und berichten von positiven Erfahrungen. Ein ganz zentraler Aspekt bei der Einführung des elektronischen Klassenbuchs ist die Akzeptanz im Kollegium und die systematische Weiterleitung von Fehlzeiten-Informationen an die Schnittstelle zur Beratung. Auch die Einbindung von Betrieben ist ein Thema, was zurzeit die Rahel-Hirsch-Schule in Berlin erprobt.

Ein weiterer Vorteil des elektronischen Systems ist die Teilhabe der Azubis an diesem System, denn so können sie ihre Fehlzeiten selbst einsehen und kontrollieren, wie viele Stunden als fehlend verzeichnet sind, genau wie ihre Lehrkräfte. Nachteil ist die mangelnde Übersicht der Abwesenheiten in einer Klasse auf einen Blick. Diese Rückmeldung ist nicht aktuell. Sie wurde schon zu Zeiten der zwei Machbarkeitsstudien artikuliert, die involas zur „Einführung und vertieften Erprobung eines elektronisch gestützten Fehlzeitenmanagements im Rahmen des Früherkennungssystems an hessischen Berufsschulen“ von 2012 bis 2015 durchgeführt und seinerzeit mit der Idee eines einfach wahrnehmbaren „Ampelsystems“ für Lehrkräfte verknüpft hatte. Genau hierzu wollen sich die hessischen und Berliner Berufsschulen zusammentun, um beim Hersteller Gehör zu finden. involas kann diese Prozessoptimierung im Schulalltag im Sinne der Prävention von Abbrüchen mit seiner Expertise unterstützen.